Lofoten: Reinebringen – Helvete – Djupfjorden

Im Zuge unserer 4-wöchigen Norwegen-Reise wollten wir natürlich auch auf den berühmten Aussichtsberg Reinebringen, von dem man einen grandiosen Blick auf die bizarre Gebirgswelt der Lofoten hat. Ein kurzer Marsch sollte es werden, doch es kam anders. Als wir am Gipfelgrat des Reinebringen ankamen wollten wir diesen unbedingt weitergehen. Steigspuren waren vorhanden, wie weit der Pfad führte und welche Schwierigkeiten uns erwarteten, wussten wir allerdings nicht. Die Tour ist nirgends weiter beschrieben.

Zuerst führt der Weg einfach, aber ausgesetzt immer am Grat entlang. Kurz vor der höchtsen Graterhebung muss eine kurze Passage im ca. 2. Grad geklettert werden. Danach folgt ein kurzer Steilabstieg wiederum mit Kletterstellen im 2. Grad. Jetzt geht es recht ausgesetzt immer an einer Gratschneide entlang Richtung Helvete. Wir wollten eine Runde machen und Richtung Djupfjord absteigen, wussten aber nicht, ob wir beim Fjord vorbeikommen, da er von steilen Wänden umgeben ist. Der Abstieg Richtung Fjord gestaltete sich schwierig. Es sind keine Steigspuren vorhanden und das Gelände ist recht steil. Die wilde und unberührte Gebirgslandschaft entschädigt allerdings für diese Strapazen.

Der Abstieg zum Fjord führt schließlich über riesige geneigte Granitplatten, die bei Nässe sicher unbegehbar sind. zu unserem Glück führt tatsächlich ein Pfad aus dem Fjord hinaus zurück in die Zivilisation. Für ein Biwak waren wir nämlich nicht ausgerüstet.

Die Tour ist in der deutschsprachigen und englischen Literatur nicht beschrieben, auf der Karte nicht eingezeichnet und erfordert einen guten Orientierungssinn, Erfahrung im weglosen und ausgesetzten Gelände sowie sichere Kletterfertigkeiten im 2. Schwierigkeitsgrad. Bei Nässe sollte selbst der erste und bekannte Teil der Tour nicht begangen werden, da sehr steil und lehmig.


DIA-VORTRAG: Am 15. November gibt es in der Wiener Urania die schönsten Bilder dieser Reise in einer digitalen Diashow zu sehen!

Karten an der Abendkassa: 7 Euro
15.11.2011, 19 Uhr
1010 Wien, Uraniastraße 1


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Veitsch (Skitour)

Auf Tour mit Robert, Mona und (…). Kaiserwetter mit frühlingshaften Temperaturen. Massenauftrieb über die Schaller-Rinne. Am Gipfel sehr windig, aber tolle Fernsicht. Schneeverhältnisse bei der Abfahrt etwas mühsam – zu warm.

 

 

Tirolersteig Mixtüre Light (4+/5-)

Endlich wieder am Fels!

Ein wahrlich frühlingshafter Tag lockte nicht nur uns auf die Hohe Wand. Der Sonnenuhrparkplatz war um 10.30 schon fast voll und am Tirolersteig waren mindestens vier Seilschaften und zwei Solo-Kletterer unterwegs. Aber aufgrund der äußerst angenehmen Temperaturen und der netten Gesprächspartner war das Warten an den Standplätzen halb so schlimm.

Wir sind die Schwarzgrabenkante (4+/5-) und danach die neue Quergangsvariante  von Kurt Bender gegangen. Die ist zwar spektakulär und wunderschön, mit 4 allerdings etwas unterbewertet. Egal, es war ein super Tagerl im T-Shirt und jeder Menge Sonne. Was will man mehr!

Den neu sanierten Ausstiegsriss (5+) haben wir nicht gemacht, daher „Mixtüre Light“ :-)

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